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Blog und Selberlebensmitschrift – vom naiven zum literarischen Tagebuch - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 127244 Kurztext
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 20 Max. Teilnehmer/-innen 20
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits 3
Sprache deutsch
Belegungsfrist WindhundWarte Optionalbereich    27.09.2020 - 31.03.2021   
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Fr. 12:00 bis 14:00 c.t. woch 06.11.2020 bis 05.02.2021           
Gruppe :
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Behringer, Klaus (federführend)
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion Kommentar LP BP ECTS
Bachelor (HF/NF/EF) Optionalbereich 1 - 6 20071
Bachelor (HF/NF/EF) Optionalbereich 1 - 6 20111
Bachelor (HF/NF/EF) Optionalbereich 1 - 6 20131
Kein Abschluss Wissen und Kommunikation - 20111
Bachelor (HF/NF/EF) Optionalbereich 1 - 6 20171
Zuordnung zu Einrichtungen
Lehre und Studium
Inhalt
Kurzkommentar

Der Kurs findet digital über Microsoft Teams und Moodle statt. Die angemeldeten Studierenden werden zeitnah per Rundmail über die Abläufe informiert. 

Kommentar

In den ersten 2-3 Treffen soll eine kurze Charakteristik des Textgenres Literarisches Tagebuch versucht werden:

  • Begriffsklärung: Merkmale des Tagebuchs als Spezialfall der ego-dokumentarischen Literatur: strukturelle, inhaltliche und stilistische Besonderheiten
  • Abgrenzung des literarischen gegen das vorliterarische (»naive«) Tagebuch, 
  • Geschichte der literarischen Diaristik und einige bekannte veröffentlichte Tagebücher
  • mediale Form: Das publizierte Tagebuch Rundfunk und Buch;  Massenphänomen Blog (Internet)

Im Weiteren sollen anhand beispielhafter Tagebuch- oder Blogtexte, welche die Teilnehmenden selbst zur Verfügung stellen, Fragen und Thesen diskutiert werden, wie etwa:

  • Entsteht das literarische aus dem naiven, und wenn ja, durch welche Modifikationen oder Poetisierungen? 
  • Funktionen des Tagebuchschreibens (Katharsis, Selbsttherapie, Ereignisprotokoll, Bedeutungsgenese, Kommunikation u.a.) 
  • Warum und zu welchem Ende schreibt man Tagebuch? Was ist sein Noema?
  • Probleme des Exhibitionismus und Voyeurismus sowie das Publikationsdilemma: Persönlichkeitsrechte vs. Kunstfreiheit
Bemerkung

Zur Person Klaus Behringer: geb. 1958 in Saarbrücken. Studium der Physik, Mathematik und Erziehungswissenschaften an der Uni des Saarlandes. Zwei Staatsexamen. Seit 1992 freier Schriftsteller, Journalist, Lektor und Herausgeber. Dozent für Essayistik und Kreatives Schreiben. Mitglied des P.E.N. und des Verbands deutscher Schriftsteller (VS). Vorsitzender der VS Saar seit 1995.

Mehr Informationen unter: http://saarautoren.sulb.uni-saarland.de/a-z/b/behringer/

Kontakt: k.behringer@mx.uni-saarland.de  

Leistungsnachweis

Als Leistungsnachweis (außer der regelmäßigen Teilnahme, wie üblich) zeigt jede(r) Teilnehmende mindestens einen literarischen, aus einem Tagebucheintrag entwickelten Text und disktutiert ihn mit den anderen Teilnehmenden.

 


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2020/21 , Aktuelles Semester: SoSe 2021