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"Glück auf, Glück auf." - Bergbau in Literatur und Film - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 129283 Kurztext
Semester SoSe 2021 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen 25 Max. Teilnehmer/-innen 25
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits 3
Sprache deutsch
Belegungsfrist WindhundWarte Optionalberecih    15.03.2021 - 30.09.2021    aktuell
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Mo. 14:00 bis 16:00 c.t. woch 12.04.2021 bis 19.07.2021           
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Blum, Stephanie , Dr. (federführend)
Zuordnung zu Einrichtungen
Lehre und Studium
Inhalt
Kurzkommentar

Die Veranstaltung wird digital über MS Teams durchgeführt. Über den Ablauf werden die angemeldeten Studierenden vor Beginn der Vorlesungszeit per Rundmail informiert. 

Kommentar

Der Bergbau in all seinen Facetten ist als Nutzbarmachung natürlicher Ressourcen untrennbar mit der Entwicklung einer menschlichen Zivilisation verbunden. Daher verwundert es nicht, dass diese kulturprägende Schlüsseltechnologie immer wieder künstlerisch aufgegriffen und verarbeitet wurde. In literarischen Texten und ab dem 20. Jahrhundert auch vermehrt in Filmen finden sich Bergbaudarstellungen mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten: So wird der Bergbau beispielsweise als Symbol für die menschliche Hybris einer Ausbeutung der Natur verwendet oder auf einer allgemeineren Ebene zur Aushandlung der komplexen Beziehungen zwischen Natur und Kultur genutzt. Auch wird das Vordringen in unbekannte Tiefen einerseits als eine Faszination für die göttliche Schöpfung und andererseits als Abstieg in die psychologischen Tiefen des Unbewussten dargestellt. Und im Laufe der Jahrhunderte verschiebt sich der Fokus immer stärker auf die Akteur*innen des Bergbaus, wenn deren schwierige Arbeitsbedingungen bis hin zu ihrer Versklavung thematisiert werden oder gesellschaftspolitische Fragen am Beispiel des Bergbaus ausgehandelt werden. 

 

In dieser Übung widmen wir uns einschlägigen literarischen Texten aus drei Jahrhunderten sowie Filmen, die sich mit dem Bergbau auseinandersetzen. Dabei gehen wir zuerst literarhistorisch vor und untersuchen Texte aus der Romantik und dem Naturalismus. Anschließend arbeiten wir zentrale Diskurse heraus, die am Beispiel des Bergbaus verhandelt werden: Wir widmen uns psychologisierenden Darstellungen, dem Bergbau im Kontext einer (sozialistischen) Arbeiterkultur, aber auch genderkritische und postkoloniale Perspektiven auf den Bergbau werden eine Rolle spielen.

Literatur

Texte von u.a. Johann Peter Hebel, E.T.A.Hoffmann, Émile Zola und Robert Musil werden in einem Reader bei Moodle zur Verfügung gestellt. Die Filme How Green was my Valley (1941), Sonnensucher (1958), Pride (2014) und Blood Diamond (2006) sollten vorbereitend selbstverantwortlich geschaut werden.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 14 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2021 gefunden:
Die Überschrift Industrie und Kunst aufklappen Industrie und Kunst  - - - 1