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Politische Gewalt und Terrorismus: Europa in den langen 1970er Jahren - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar / Oberseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 144736 Kurztext
Semester WiSe 2023/24 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 25 Max. Teilnehmer/-innen 25
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Einfaches Belegverfahren Geschichte    15.09.2023 - 31.10.2023   
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mi. 10:00 bis 12:00 woch 25.10.2023 bis 07.02.2024  Gebäude B3 1 - SEMINARRAUM 3.18        
Gruppe :
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Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lemmes, Fabian, Univ.-Professor, Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Geschichte
Inhalt
Kommentar

Debatten über Terrorismus drehten sich in Deutschland lange vor allem um den Linksterrorismus der 1970er und 1980er Jahre. Aber auch anderswo in Europa und der Welt sahen sich nach den Protestbewegungen der späten 1960er Jahre Staaten und Gesellschaften mit radikalen Gruppen konfrontiert, die unterschiedliche Formen der Gewalt als Mittel des politischen Kampfes propagierten und einsetzten. Im Mittelpunkt des Seminars steht der Linksterrorismus in Westeuropa, vor allem in der BRD, Italien und Frankreich. Daneben richtet sich unser Blick auch auf andere Länder inner- und außerhalb Europas sowie auf zeitgleiche Fälle von ethnisch-nationalistisch bzw. separatistisch motiviertem Terrorismus (Baskenland, Nordirland).
Vergleichend untersuchen wir zum einen die linksradikalen Gruppen selbst und ihr soziales Umfeld, zum anderen den staatlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Terrorismus. Was sind die Motivationen dieser Form der politischen Gewalt und wie wird sie gerechtfertigt? Wie reagieren Staaten und Regierungen (Kontrolle, Repression, Prävention)? Welche Wechselwirkung bestehen zwischen staatlicher und nichtstaatlicher, „terroristischer“ Gewalt? Welche Rolle spielen dabei Medien und gesellschaftliche Diskurse über Gewalt? Und welche Rolle spielen transnationale Verflechtungen? Nicht zuletzt will das Seminar aktuellen Debatten über Terrorismus eine historische Tiefenschärfe geben.
Organisatorisches: Es handelt sich um eine Präsenzveranstaltung, eine bis zwei Sitzungen finden aber online statt.

Literatur

Einführende Literatur:
•    Waldmann, Peter: Terrorismus. Provokation der Macht, 3., aktualisierte und überarb. Aufl., Hamburg 2011.
•    Sylvia Schraut: Terrorismus und politische Gewalt, Göttingen 2018.
•    Petra Terhoeven: Deutscher Herbst in Europa. Der Linksterrorismus der siebziger Jahre als transnationales Phänomen. München 2014.
•    Weinhauer, Klaus/Requate, Jörg: Terrorismus als Kommunikationsprozess. Eskalation und Deeskalation politischer Gewalt in Europa seit dem 19. Jahrhundert, in: dies. (Hg.): Gewalt ohne Ausweg? Terrorismus als Kommunikationsprozess in Europa seit dem 19. Jahrhundert, Frankfurt a.M. 2012, S. 11–47.


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24 , Aktuelles Semester: SoSe 2024