Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Hochschul-Informations-System eG
Startseite    Anmelden    SoSe 2024      Umschalten in deutsche Sprache / Switch to english language      Sitemap

Von Suffragetten bis #metoo - Frauen- und Geschlechtergeschichte im 20. und 21. Jahrhundert - Einzelansicht

Zurück
  • Funktionen:
  • Zur Zeit keine Belegung möglich
Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 147106 Kurztext
Semester WiSe 2023/24 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 25
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits 3
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Einfaches Belegverfahren Geschichte    15.09.2023 - 31.10.2023   
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 10:15 bis 11:45 woch 23.10.2023 bis 05.02.2024  Gebäude B3 1 - SEMINARRAUM 3.18        
Gruppe :
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Maldener, Aline , Dipl.-Kulturwiss.
Zuordnung zu Einrichtungen
Geschichte
Inhalt
Kommentar

„Man wird nicht als Frau geboren, man wird es“. Dieser zum geflügelten Wort avancierte Befund der französischen Existentialistin Simone de Beauvoir von 1949, der ebenso für die Idee vom „Mann“-Sein veranschlagt werden kann, führt ins Herz dessen, was theoretisch und methodisch in der Übung vermittelt werden soll. „Geschlecht“ respektive „Gender“ ist keine anthropologische Konstante, keine essentialistische Kategorie, sondern ein historisch wandelbares Konstrukt, das stets im soziopolitischen und soziokulturellen Kontext seiner Zeit betrachtet werden muss.

So sollen Schlüsseltexte konstruktivistischer und poststrukturalistischer Feminismus-Theoretiker*innen wie Simone de Beauvoirs „Le deuxième sexe“ oder Judith Butlers „Gender Trouble“ bis hin zu Theorien des intersektionalen Feminismus und Ansätze aus den Queer Studies vermittelt und auf geschichtswissenschaftliche Problem- und Fragestellungen hin angewendet werden. Vom 20. bis ins 21. Jahrhundert hinein werden thematisch die drei (oder vier) Wellen der (politischen) Frauenbewegung betrachtet, ferner die Rolle von Geschlecht und Geschlechtsrollenkörpern in Medien, Medizin, Berufs- und Familienleben, Kunst und Kultur diskutiert.

Neben der vorbereitenden Lektüre und Diskussion von Quellen und Forschungsliteratur sollen die Studierenden am Ende der Veranstaltung in Kleingruppen eigene Gemeinschaftsprojekte zum Thema „Frauen- und Geschlechtergeschichte“ entwickeln, die als „public history“-Formate die außeruniversitäre, interessierte Öffentlichkeit adressieren.

 

Literatur

Ruth Becker/Beate Kortendiek, Hg., Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie, Wiesbaden 2010 (3. Auflage).

Beate Kortendiek/Birgit Riegraf/Katja Sambisch, Hg., Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung, Wiesbaden 2017.

 

Bemerkung

Englisch- und Französischkenntnisse sind von Vorteil.

Leistungsnachweis

 Regelmäßige und aktive Teilnahme an der Übung, gründliche Lektüre der Vorbereitungstexte, Ausarbeitung eines Gruppenprojektes

 


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24 , Aktuelles Semester: SoSe 2024