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Weimar – die ungeliebte Republik? - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 147130 Kurztext
Semester WiSe 2023/24 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 25
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits 3
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Einfaches Belegverfahren Geschichte    15.09.2023 - 31.10.2023   
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Sa. 10:15 bis 15:45 Einzel am 11.11.2023 Gebäude B3 1 - HÖRSAAL II (0.13)        
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Sa. 10:15 bis 15:45 Einzel am 20.01.2024 Gebäude B3 1 - HÖRSAAL II (0.13)        
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Sa. 10:15 bis 15:45 Einzel am 03.02.2024 Gebäude B3 1 - HÖRSAAL II (0.13)        
Gruppe :
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Baumann, Ansbert , Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Geschichte
Inhalt
Kommentar

Die Weimarer Republik hat im öffentlichen Bewusstsein ein weitgehend negatives Bild. In der Bundesrepublik Deutschland wurde, seit dem demokratischen Wiederaufbauprozess nach 1945 („Bonn ist nicht Weimar!“), stets eine scharfe Abgrenzung zu der vom langjährigen Reichstagspräsidenten Paul Löbe als „Demokratie ohne Demokraten“ bezeichneten ersten deutschen Republik vorgenommen, und noch heute wird in den Medien häufig vor „Weimarer Verhältnissen“ gewarnt. Diese Sichtweise, welche die demokratische Entwicklung der Jahre 1918 bis 1933 ausschließlich unter dem Fokus ihres Scheiterns betrachtet, wurde in der zeithistorischen Forschung bereits seit langem relativiert. So war die Weimarer Republik nicht nur in kulturhistorischer Perspektive eine Zeit des Aufbruchs, sondern beispielsweise auch im Hinblick auf sozialpolitische Veränderungen und Reformprozesse. Bei genauerem Hinsehen wird also deutlich, dass die erste deutsche Republik weitaus mehr als ein „demokratisches Zwischenspiel“ zwischen Kaiserreich und NS-Diktatur und große Nachwirkungen bis heute hat. Dies soll in der Übung thematisiert und analysiert werden.

Die Veranstaltung findet in drei Blocksitzungen statt. Als Studienleistung wird eine aktive mündliche Mitarbeit sowie eine kleinere schriftliche Aufgabe erwartet.

 

Literatur

Eberhard Kolb / Dirk Schumann, Die Weimarer Republik, 9. Auflage, München 2022. Christoph Cornelißen / Dirk van Laak (Hg.), Weimar und die Welt. Globale Verflechtungen der ersten deutschen Republik, Göttingen 2020. Heinrich August Winkler, Weimar 1918–1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie, München 1993. Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 18–20/2018: Weimarer Republik (https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/268366/weimarer-republik/). Bundeszentrale für politische Bildung: Dosser Weimarer Republik (https://www.bpb.de/themen/erster-weltkrieg-weimar/weimarer-republik/)

Bemerkung

Die Übung findet als Blockveranstaltung an drei Samstagen statt


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24 , Aktuelles Semester: SoSe 2024