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Mode, Kleidung und Gesellschaft. Eine Einführung in die Kulturanthropologie - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 147559 Kurztext
Semester WiSe 2023/24 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Di. 16:00 bis 18:00 woch 24.10.2023 bis 13.02.2024  Gebäude B3 1 - SEMINARRAUM 1.24        
iCalendar Export für Outlook Di. 18:00 bis 20:00 Einzel am 09.01.2024 Gebäude B3 1 - SEMINARRAUM 1.30       09.01.2024: Bahnstreik!
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Di. 18:00 bis 20:00 Einzel am 23.01.2024 Gebäude B3 1 - SEMINARRAUM 1.30        
Einzeltermine:
  • 23.01.2024
Gruppe :
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Egger, Simone , Jun. - Prof. Dr.
Müller, Leonie , M.A.
Zuordnung zu Einrichtungen
Historische Anthropologie / Europäische Ethnologie
Kunst- und Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Was wir tragen, beschäftigt uns jeden Tag. Über Kleidung drücken wir aus, wer wir sein wollen und/oder wer wir sind. Mode hat mit Identität und Zeitgeist zu tun, ist an Habitus und Lebensstil geknüpft und kann Medium politischer Inhalte sein. In der Kostümgeschichte wandeln sich Körperbilder und mit ihnen die Silhouetten. Haute Couture inszeniert Kleidung an der Schnittstelle von Mode und Kunst. Produktionsbedingungen sind oft wenig glamourös.

 

Die Jeans als Gegenstand materieller Kultur ist mit der Geschichte der Migration aus Europa im 19. Jahrhundert ebenso verbunden wie mit der Entstehung hybrider Kulturformen in den USA. In der Moderne ist die Jeans ein Produkt globaler ökonomischer Prozesse und Objekt des Konsums. Seit der Verlagerung der Textilherstellung in vermeintliche Billiglohnländer – und angesichts von Fast Fashion – hat die Jeans heute mehr denn je mit der Ausbedeutung von Menschen und Ressourcen zu tun.

 

Sich kleiden als Praxis bedeutet, sich zwischen individuellen und kollektiven Positionen zu verorten. Zugrunde liegt das soziale Bedürfnis, dazugehören und sich gleichzeitig abheben zu wollen. Mode ist eine kulturelle Ausdrucksform, an der sich gesellschaftliche Werte und Normen festmachen lassen. Im Zeitalter der Bilder geht es mehr denn je um die Ikonografie von Kleidung als visueller Textur.

 

Mode ist etwas Dynamisches, aus einer kulturanthropologischen Perspektive lassen sich viele Fragen an das Textile stellen. Grundlegende theoretische und empirische Aspekte im Umgang mit Kultur und Gesellschaft sollen am Exempel von Mode und Kleidung eingeführt werden. Die Bandbreite der behandelten Themen geht vom Dirndl als Ferienkleid über den New Look von Dior bis hin zum 1990er Revival der Gegenwart.

Bemerkung

Durchführung: Juniorprofessorin Dr. Simone Egger und Leonie Müller M.A.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24 , Aktuelles Semester: SoSe 2024