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Walks on the Wildside. Historische Stadtforschung und Kulturanthropologie - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 147563 Kurztext
Semester WiSe 2023/24 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Do. 10:00 bis 12:00 woch 26.10.2023 bis 09.02.2024  Gebäude B3 1 - SEMINARRAUM 1.24        
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Egger, Simone , Jun. - Prof. Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Historische Anthropologie / Europäische Ethnologie
Kunst- und Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Mehr als die Hälfte der Menschen auf der Erde lebt heute in Städten. Während Jericho in Palästina oder das indische Varanasi schon tausende von Jahren bewohnt werden, gehen viele Stadtgründungen in Europa erst auf das Mittelalter zurück. Paris und London waren bereits im 18. Jahrhundert imperiale Metropolen oder Global Cities. Die moderne europäische Großstadt ist im Zuge von Aufklärung und der Industrialisierung erst im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden. Je nach geopolitischer Lage oder kultureller Bedeutung haben sich verschiedene Typen von Städten herausgebildet, die noch immer prägend sind: die Residenzstadt (Court Town), die Stadt der Arbeiter*innen (Coke Town) oder die Stadt des Handels (Commerce Town). Vielfach haben sich auch hybride Formen entwickelt.

 

Unter der Überschrift „Walks on the Wildside” hat sich der Kulturwissenschaftler Rolf Linder auf die Suche nach denjenigen gemacht, die begonnen haben, den städtischen Alltag in wissenschaftlichen Abhandlungen oder in Form von Reportagen festzuhalten. An diesen Punkten setzt auch die Übung mit ihren Fragen an: was macht eine Großstadt zur Großstadt? Was bedeutet Urbanität? Und was lässt eine Stadt im Vergleich zu einer anderen charakteristisch erscheinen? Die Großstadt hat immer auch die Funktion einer Arrival City, einer Stadt des Ankommens, in der verschiedenste Menschen aufeinandertreffen und zusammenleben. Welche Dynamiken lassen sich in der Biografie einer Stadt ausmachen?

 

In diesem Überblick zur Geschichte der Großstadtwerdung und der Stadtforschung wird es insbesondere um die „Chicago School of Urban Anthropology” der 1920er Jahre und ihre methodischen Zugänge gehen. Eine Exkursion in das historische Museum Saar steht ebenfalls auf dem Plan, um der spezifischen Geschichte von Saarbrücken nachzuspüren.

Bemerkung

Durchführung: Juniorprofessorin Dr. Simone Egger


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24 , Aktuelles Semester: SoSe 2024