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Auswertung und Interpretation germanischer Gräberfelder der Römischen Kaiserzeit unter Anwendung quantitativer Methoden. - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar / Hauptseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 104755 Kurztext
Semester WiSe 2017/18 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Sprache Deutsch
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Do. 10:00 bis 12:00 woch 16.10.2017 bis 09.02.2018  Gebäude B3 1 - SEMINARRAUM 1.30        
iCalendar Export für Outlook -.  bis  woch          
Gruppe :
 
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion Kommentar LP BP ECTS
Bachelor International Altertumswissenschaften - 20131
Kein Abschluss Altertumswissenschaften - 20071
Kein Abschluss Hist.o.Kulturw.-(H) - 2002
Master (EHF/NF) Altertumswiss:VuF-(N) - 20111
Zuordnung zu Einrichtungen
Vor- und Frühgeschichte
Inhalt
Kommentar

Das Hauptseminar ergänzt und vertieft den Stoff der Vorlesung im Bereich des Bestattungswesens. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Gräberfeldern der Römischen Kaiserzeit (1.-4. Jh. n. Chr.) im germanischen Barbaricum Mittel- und Nordeuropas.

Im ersten Teil des Seminars werden praktische Untersuchungen mit Hilfe der

Korrespondenzanalyse und Seriation durchgeführt. Dieses sind Verfahren der multivariaten Statistik, die in der Archäologie vor allem zur Klärung chronologischer Fragen benutzt werden. Sie lassen sich allerdings auch zur sozialen Analyse (z. B. Geschlecht und Status) benutzen. Als Untersuchungsobjekt dient das vollständig archäologisch und anthropologisch publizierte kaiserzeitliche Gräberfeld Schlotheim in Thüringen (Dušek 2001; Birkenbeil 2001).

Im zweiten Teil der Veranstaltung erfolgen Referate zur Auswertung und Interpretation kaiserzeitlicher Grabfunde des Barbaricums.

 

Aktive Mitarbeit der Studierenden ist unbedingt erforderlich.

Literatur

M. Becker, Das Fürstengrab von Gommern. Veröffentlichungen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte 63 (Halle 2010).

S. Birkenbeil, Anthropologische Untersuchung der Leichenbrande des kaiserzeitlichen Gräberfeldes von Schlotheim, Unstrut-Hainich-Kreis. In: Dušek 2001, 229-254.

S. Dušek, Das germanische Gräberfeld von Schlotheim, Unstrut-Hainich-Kreis. Weimarer Monographien zur Ur- und Frühgeschichte 36 (Stuttgart 2001). 

M. Gebühr / J. Kunow, Der Urnenfriedhof von Kemnitz, Kr. Potsdam-Land. Untersuchungen zur anthropologischen Bestimmung, Fibeltracht, sozialen Gliederung und "Depot"-Sitte. Zeitschrift für Archäologie 10, 1976, 185-222

R. Gowland/C. J. Knüsel (Hrsg.), Social archaeology of funerary remains (Oxford 2006).

H. Härke, Social analysis of mortuary evidence in German protohistoric archaeology. Journal of Anthropological Archaeology 19(4), 2000, 369-384.

M. Parker Pearson, The archaeology of death and burial (College Station 1999).

W. Schlüter, Versuch einer sozialen Differezierung der jungkaiserzeitlichen Körpergräbergruppe von Haßleben-Leuna anhand einer Analyse der Grabfunde. Neue Ausgrabungen und Forschungen in Niedersachsen 6, 1970, 117-145.

F. Siegmund, Gewußt wie. Praxisleitfaden Seriation und Korrespondenzanalyse in der Archäologie  (Norderstedt 2015)


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2017/18 , Aktuelles Semester: SoSe 2024