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Einführung in die Wissenschaftstheorie - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Langtext
Veranstaltungsnummer 105158 Kurztext
Semester WiSe 2017/18 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Turnus Veranstaltungsanmeldung Keine Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Di. 18:00 bis 20:00 woch 17.10.2017 bis 30.01.2018  Gebäude E1 3 - Hörsaal I (0.01.1)        
Gruppe :
 
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Nortmann, Ulrich , Univ.-Prof. Dr. phil.
Zuordnung zu Einrichtungen
Philosophie
Inhalt
Kommentar

Wissenschaftstheorie wird üblicherweise als eine Art Metatheorie zu den empirisch verfahrenden Wissenschaften, insbesondere den Naturwissenschaften, verstanden. Gefragt wird nach der Abgrenzung wissenschaftlicher Bestrebungen gegenüber Nicht-Wissenschaft oder Pseudo-Wissenschaft (was nicht das Gleiche ist!), nach charakteristischen Leistungen und Methoden der gewöhnlich als wissenschaftlich klassifizierten Unternehmungen und Disziplinen.

Es liegt nahe, bei charakteristischen Leistungen beispielsweise an so etwas wie „theoretische Einbettung” zu denken und an die Herstellung von „Systematik” durch die explanatorische Erschließung verschiedener Phänomenbereiche mittels desselben Bestands von Gesetzeshypothesen. 

Wenn theoretische Einbettung wesentlich mit der „Zurückführung” speziellerer Sachlagen auf allgemeine Gesetzeshypothesen zu tun hat, dann stellt sich nicht nur die Frage nach der Struktur solcher Zurückführungen, sondern es wird auch schnell klar, dass die herangezogenen Hypothesen auch einmal das Format generalisierter bedingter Wahrscheinlichkeitsaussagen haben können. Ist das Operieren damit dann jedesmal ein Symptom unvollständigen Wissens, oder könnte es Phänomenbereiche geben, in denen man grundsätzlich nicht über Wahrscheinlichkeitsaussagen hinauskommt? Auf dieser Schiene gelangt man in der Wissenschaftsphilosophie schnell zu Themen wie der „Vollständigkeit” der Quantenmechanik, dem Gegensatz von Determinismus und Indeterminismus, der Polarität von Notwendigkeit und Zufall. Auch auf diese Dinge wird in der Vorlesung eingegangen werden.

Literatur:

Bartels, A., und Stöckler, M. (Hg.), Wissenschaftstheorie. Ein Studienbuch; mentis, Paderborn 2007.

Lauth, B., und Sareiter, J., Wissenschaftliche Erkenntnis. Eine ideengeschichtliche Einführung in die Wissenschaftstheorie; mentis, Paderborn 2002.

Friebe, C., Kuhlmann, M., und andere, Philosophie der Quantenphysik; Springer, Berlin 2015.

Bemerkung

Magister- und Lehramtsstudiengang (auslaufend):Theoretische Philosophie, Wissenschaftstheorie.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2017/18 , Aktuelles Semester: SoSe 2024