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Heldinnen im Roman des 19. Jahrhunderts - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 108702 Kurztext
Semester SoSe 2018 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Mi. 14:00 bis 16:00 woch 11.04.2018 bis 18.07.2018  Gebäude C5 3 - SEMINARRAUM 4.25        
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Fr. 12:00 bis 16:00 Einzel am 25.05.2018 Gebäude C5 3 - SEMINARRAUM 2.09     Termin für Hausarbeitenvorbesprechung nur nach persönlicher Anmeldung bei Dozentin.  
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Blank, Juliane , Dr. phil.
Zuordnung zu Einrichtungen
Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (ehem. 4.5)
Inhalt
Kommentar

Frauen nehmen als Figuren der Literatur im 19. Jahrhundert eine bedeutendere Rolle ein als in der Gesellschaft. Seit etwa der Mitte des 18. Jahrhunderts erscheinen in ganz Europa zunehmend Romane, die sich um eine titelgebende Frauenfigur drehen. Diese Figuren sind häufig als Idealentwürfe von ›Weiblichkeit‹ konzipiert. Im 19. Jahrhundert treten vermehrt auch Heldinnen auf, die als unvollkommene oder sogar scheiternde Figuren angelegt sind.

Diese Figuren stehen oftmals im Konflikt mit gesellschaftlichen Konventionen und Normen, die nicht zuletzt aufgrund ihres Geschlechts an sie herangetragen werden. Am Beispiel von drei Romanen von Autorinnen und Autoren aus Frankreich, England und Deutschland soll das Seminar sich der Frage widmen, wie historische Konzeptionen von Geschlecht und Geschlechterordnung in den Texten reflektiert werden. Darüber hinaus ist aber auch zu untersuchen, wie die fiktionale Literatur Entwürfe von Weiblichkeit und Männlichkeit formuliert, die die soziale Realität möglicherweise überschreiten. Mit Fragestellungen der Gender Studies werden wir die Romane zudem auf Konzepte von Liebe und Ehe sowie Positionen zur weiblichen Bildung und Entwicklung überprüfen.

Behandelt werden:

- George Sand: Indiana;

- Charlotte Bronte: Jane Eyre;

- Theodor Fontane: Effi Briest

Studierende sollten die Bereitschaft mitbringen, große Textmengen zu bearbeiten sowie sich mit Ansätzen der Forschung (v.a. aus dem Bereich Gender Studies) auseinanderzusetzen. Neben regelmäßiger Anwesenheit und Beteiligung ist ein Referat mit Diskussionsfragen für die Seminarsitzung vorzubereiten. Das Seminar wird mit einer schriftlichen Hausarbeit abgeschlossen.

Die Romane sind ‒ je nach Sprachkompetenz ‒ möglichst im Original zu lesen. Es empfiehlt sich jedoch auch die Anschaffung deutscher Übersetzungen (auch als E-Book).


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2018 , Aktuelles Semester: WiSe 2019/20