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Religion und Frömmigkeit - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Projektseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 113875 Kurztext
Semester WiSe 2018/19 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 27
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mo. 16:00 bis 18:00 c.t. woch 15.10.2018 bis 08.02.2019  Gebäude B3 1 - SEMINARRAUM 1.30        
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Krug-Richter, Barbara, Univ.-Professor, Prof. Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Kunst- und Kulturwissenschaft
Historische Anthropologie / Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Im Jahre 2018 nach der Bedeutung von Religion und Frömmigkeit in der Alltagskultur von Menschen in Europa zu fragen, scheint nur auf den ersten Blick anachronistisch (meint unzeitgemäß). Spätestens seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 in New York ist die - auch politische - Auseinandersetzung um Religion und Religiösitat in den westlich geprägten Gesellschaften wieder sehr präsent. In Deutschland ist darüber hinaus seit dem Zuzug vieler Menschen mit muslimischem Glauben der Islam als Inbegriff einer auch im 21. Jahrhundert gelebten Religion vor allem im medialen Diskurs nahezu omnipräsent. Die Rückkehr der Religionen in die angeblich verweltlichten westlichen Gesellschaften ist also unübersehbar und schlägt sich auch in eigenen Forschungsverbünden zum Thema nieder (Exzellenz-Cluster 'Religion und Politik' an der Universität Münster).

Um diese komplexe Rückkehr der Religionen muss es in dieser insgesamt zweisemestrigen Lehrveranstaltung nicht primär gehen, kann es aber auch. Wir fragen natürlich auch nach der Geschichte und Gegenwart der Marienverehrungen in Marpingen, nach den Bemühungen, dort ein Saarländisches Lourdes als Pilgerzentrum zu errichten. Wir fragen auch nach der Revitalisierung und Popularisierung des Pilgerns im Gefolge von Hape Kerkelings Wanderungen über den Jakobsweg und der Etablierung neuer Jakobswege im Saarland. Insgesamt fragen wir, das sagt der Arbeitstitel der Veranstaltung durchaus präzise, nach der Bedeutung von Religion und Frömmigkeit und deren konkreten Ausgestaltungen in der Alltagskultur. Der Zugang ist historisch wie gegenwartsorientiert.

 

Bemerkung

Es handelt sich hier um den zweiten Teil eines zweisemestrigen Projektseminars, in dem die Studierenden sich einem ausgewählten Thema unter Anleitung tatsächlich eigenständig forschend nähern. Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist verbindlich! Am Ende steht ein praktisch orientiertes Ergebnis in Form einer Ausstellung, eines Buchprojektes, eines Blogs oder anderem. Auch darüber entscheiden wir gemeinsam.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2018/19 , Aktuelles Semester: SoSe 2020