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Tier und Mensch. Tiertheorien im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Blockseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 125595 Kurztext
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 20
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Sprache deutsch/französisch
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Do. 10:00 bis 12:00 Einzel am 17.12.2020          
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Fr. 09:00 bis 19:00 Einzel am 22.01.2021          
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Sa. 09:00 bis 19:00 Einzel am 23.01.2021 Gebäude C5 3 - SEMINARRAUM 2.09        
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schiffers, Maria Anna , M.A. (verantwortlich)
Zuordnung zu Einrichtungen
Romanistik
Inhalt
Kommentar

Unsere Beziehung zu (anderen) Tieren war und ist in allen Kulturen und allen Zeiten von Ambivalenz geprägt. Zugleich rückt das Verhältnis zwischen Tieren und Menschen in den letzten Dekaden immer mehr in den Fokus. Dies spiegelt sich nicht nur im Alltag z.B. in der Zunahme einer veganen Lebensweise wider, sondern lässt sich auch an dem verstärkten Interesse literatur- und kulturwissenschaftlicher Disziplinen an Tieren, erkennen. Unter dem Schlagwort animal studies, versammeln sich nicht mehr nur naturwissenschaftliche Theorien, die sich im engen Sinne mit zoologischen Fragen auseinander setzten, sondern zunehmend auch andere Disziplinen. Diese kulturwissenschaftlich orientierte Tiertheorie untersucht die grundsätzlichen Vorraussetzungen, die unserem wissenschaftlichen wie praktischen Umgang mit Tieren zu Grunde liegen. 

„L’animal nous regarde, nous sommes nus devant lui. Et penser commence peut-être là” (Derrida 2006: 50), schreibt Jacques Derrida in seinem Werk L’animal que donc je suis – à suivre. In diesem Sinne möchte das Blockseminar Einblicke in die wichtigsten Positionen zur Tiertheorie von Michel de Montaigne über Jacques Derrida bis hin zu Donna Haraway und Bruno Latour bieten und den Spuren unserer zwiespältigen Beziehung zu (nicht-menschlichen) Tiere folgen. 

Literatur

Als Einführung in die Tiertheorie:

Roland Borgards, Esther Köhring, Alexander Kling (Hrsg.): Texte zur Tiertheorie, Reclam, 2015.

Wir werden Texauszüge aus unterschiedlichen Epochen von Autor*innen wie Michel de Montaigne, René Descartes, Jeremy Bentham, Giogio Agamben, Jacques Derrida, Bruno Latour, Donna Haraway und Philippe Descola gemeinsam lesen. 

Die Texte werden auf Deutsch, Französisch und Englisch bereit gestellt. Eine grundsätzliche Bereitschaft auch zur Lektüre von englischsprachigen Texten wird daher vorausgesetzt. 

 

Bemerkung

Das Seminar ist als Blockseminar konzipiert und schließt in der Regel, wie jedes Proseminar auch, mit einer benoteten Hausarbeit (ca. 30.000 Zeichen / 15 Seiten; 5 CP) ab. Für BA IK-Studierende gibt es außerdem die Möglichkeit, stattdessen ein benotetes Referat zu halten (4 CP, Anrechnung nur für das Vertiefungsmodul). MA IK-Studierende (Wahlpflichtbereich, Vertiefungsmodul) schreiben 1-2 Essays (11-15 Seiten) als Teil des Portfolios.

Am 17.12.2020 findet eine erste Einführung in das Thema statt. Hier setzen wir dann gemeinsam Schwerpunkte für unsere Arbeit im Januar. Die Blockveranstaltung findet dann am 22. / 23. Januar 2020 statt. Sollten Sie am Donnerstag oder Freitag regelmäßig andere Kurse besuchen, wollen aber dennoch gerne am BS teilnehmen, melden Sie sich im Vorfeld bei mir. Dafür findet sich normaler Weise eine Lösung.

 Auf Grund der immer noch geltenden Vorgaben, findet das Seminar online auf MS Teams statt. Bitte halten Sie sich dennoch die angegebenen Termine frei an dem jeweils in Arbeitsgruppen und im Plenum über MS Teams diskutiert und Inhalte erarbeitet werden sollen.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2020/21 , Aktuelles Semester: SoSe 2021