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Lothringische Glasmalerei von den Anfängen bis Valentin Bousch - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 125957 Kurztext
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 14
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Di. 12:00 bis 14:00 woch 02.11.2020 bis 05.02.2021        Geb. B3 2, HS 0.03   14
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Wehlen, Bernhard , Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Kunst- und Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Mittelalterliche Glasmalerei findet sich in größeren Mengen erst ab dem 12. Jahrhundert, auch wenn die Anfänge dieser Technik weiter zurückreichen dürften. Während in der Neuzeit das Interesse daran schnell nachlässt, hat die Intensität der damit erzielten Farben, die von außen durch das Tageslicht entzündet werden, in der Moderne wieder zahlreiche Künstler zu eigenen Werken angeregt. So kommt es, dass sich in der Kathedrale von Metz, die im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen wird, Glasmalerei nicht nur vom 13. bis zum 16. Jahrhundert finden lässt, sondern darüber hinaus auch von Jacques Villon oder Marc Chagall.
Die Technik der Verglasung großer Fensteröffnungen mit Hilfe von Windeisen, Bleiruten und durchgefärbten sowie durch Schwarzlot bemalten Glasscheiben hat im Lothringen des 16. Jahrhunderts eine späte Blüte, die eng mit dem Namen eines Straßburger Künstlers verbunden ist: Valentin Bousch (auch: Busch). Nach Anfängen in der Wallfahrtskirche von Saint-Nicolas-de-port gründet er in Metz 1518 eine Werkstatt, die Querhaus und Chor der Kathedrale ausstattet. Die künstlerische Qualität dieser Fenster der Dürerzeit ist überragend, Scheiben von Valentin Busch finden sich u.a. auch im New Yorker Metropolitan Museum.
Das Proseminar vermittelt Grundlagen der Glasmalerei, deren Technik nicht von der künstlerischen Gestaltung zu trennen ist, sowie einen Überblick über ihre Entwicklung. Darauf aufbauend werden Referate und Hausarbeiten Einzelwerke vorstellen und inhaltlich wie gestalterisch analysieren. Daneben sollen Besonderheiten durch den Vergleich mit anderen Werken herausgearbeitet werden; auch die Rolle des Betrachters gilt es zu beachten. Eine Exkursion ist vorgesehen.

Bemerkung

Die Lehrveranstaltung findet in Präsenz statt:
Gebäude B3 2, HS 0.03

Die Teilnahme ist auf 14 Personen begrenzt.

 

Bitte melden Sie sich bis zum 30. Oktober 2020 sowohl über die Anmeldefunktion im LSF als auch per E-Mail an Herrn Wehlen (b.wehlen(at)mx.uni-saarland.de) für die Lehrveranstaltung an.

 

Für diese Lehrveranstaltung wurde ein Moodle-Kurs erstellt, in den Sie sich ab sofort einschreiben können.

Leistungsnachweis

Der Leistungsnachweis ist der jeweiligen Studienordnung zu entnehmen.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 15 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden: