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Der große Aufbruch. Kunst der 1960er Jahre in globaler Perspektive - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 125980 Kurztext
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mi. 16:00 bis 18:00 c.t. woch 02.11.2020 bis 05.02.2021        Online-Seminar über MS TEAMS  
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Rees, Joachim, Univ.-Professor, Prof. Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Kunst- und Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Die 1960er-Jahre bilden für den Bedeutungswandel von Kunst im 20. Jahrhundert eine entscheidende Umbruchphase: Traditionelle Gattungen und Institutionen der Bildenden Kunst wurden durch Praktiken herausgefordert, die mit neuen Medien, Materialien und Aktionsformen den Bereich der ästhetischen Erfahrung unter aktiver Teilnahme der Rezipient*innen fundamental zu erweitern suchten. Künstlerische Strategien, die längst selbstverständlicher Bestandteil des Kunstbetriebs sind (Performance, Installation, elektronische Medien, Kombination von ›Hochkunst‹ und Populärkultur, Urban- und Land Art) wurden in den 1960er Jahren, oft begleitet von Unverständnis und Ablehnung, erstmals erprobt. Dieser experimentelle Charakter der 60er Jahre-Kunst ist bislang vor allem für die Kunstmetropolen in Westeuropa und den USA erforscht worden. Dass in dieser Phase jenseits der Grenzziehungen des ›Kalten Krieges‹ auch eine transnationale Verflechtung der Kunstszene ihren Anfang genommen hat und z. B. Dakar, Osaka und Rio de Janeiro zu wichtigen Zentren der zeitgenössischen Kunst wurden, ist dagegen erst in jüngster Zeit intensiv aufgearbeitet worden. Das Seminar bezieht diese Entwicklung ausdrücklich mit ein.

Literatur

- Manfred Welti: Die 1960er Jahre : Versuch einer mentalitätsgeschichtlichen Gesamtschau, Basel 1999.

- Ausst.- Kat. Postwar - Kunst zwischen Pazifik und Atlantik: 1945-1965, hg. v. Okwui Enwezor, Katy Siegel, Ulrich Wilmes, München/London/New York 2016.

- David Murphy: The First World Festival of Negro Arts, Dakar 1966: Contexts and Legacies, Liverpool 2016.

- Burcu Dogramaci, Katja Schneider (Hg.): »Clear the Air« - Künstlermanifeste seit den 1960er Jahren: Interdisziplinäre Positionen, Bielefeld 2017.

- John J. Curley: Global Art and the Cold War, London 2018.

Bemerkung

Die Veranstaltung findet Online satt.

 

Voraussetzung zur Teilnahme ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit und die Übernahme eines ca. 30-minütigen Referats.
Materialien zur Lehrveranstaltungen sind in Moodle verfügbar.

 

Bitte melden Sie sich bis zum 30. Oktober 2020 sowohl über die Anmeldefunktion im LSF als auch per E-Mail an das Sekretariat (sekretariat.kuge[at]mx.uni-saarland.de) für die Lehrveranstaltung an.

Leistungsnachweis

Der Leistungsnachweis ist der jeweiligen Studienordnung zu entnehmen.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 36 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden: