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Die Balkanstaaten nach den Jugoslawien-Kriegen - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 126450 Kurztext
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits 3
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Mo. 12:00 bis 14:00 woch 01.11.2020 bis 31.03.2021        Via MS Teams!  
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Friedman, Alexander , M.A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion Kommentar LP BP ECTS
Bachelor (HF/NF/EF) Optionalbereich - 20171
Bachelor (HF/NF/EF) Optionalbereich - 20131
Bachelor (HF/NF/EF) Optionalbereich - 20111
Bachelor (HF/NF/EF) Optionalbereich - 20071
Kein Abschluss Europaicum - 20071
Zuordnung zu Einrichtungen
Collegium Europaeum Universitatis Saraviensis (CEUS)
Inhalt
Kommentar

Am 22. Juni 2018 fand in Kaliningrad das Vorrundenspiel der Fußball-WM 2018 zwischen Serbien und der Schweiz statt. Die spannende Partie, die die Schweizer mit 2:1 für sich entscheiden konnten, blieb nicht zuletzt aufgrund ihrer politischen Brisanz in Erinnerung: Die Schweizer Nationalspieler kosovarisch-albanischer Herkunft wurden von serbischen und russischen Zuschauern ausgepfiffen und beleidigt. Die albanisch-stämmigen Torschützer der Schweiz, Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri, bejubelten ihre Tore mit einer umstrittenen Adler-Geste, mit der sie auf den doppelköpfigen Adler auf der albanischen Nationalfahne anspielten, und die serbischen Spieler*innen und Zuschauer*innen damit bewusst provozierten. Der serbische Nationaltrainer Mladen Krstajic machte den deutschen Schiedstrichter Felix Brych für die Niederlage seines Teams verantwortlich und verglich Brychs Leistung mit einem Kriegsverbrechen gegen Serbien. Der Vorfall in Kaliningrad machte die internationale Öffentlichkeit auf den Konflikt um das Kosovo aufmerksam, der bis heute die Gemüter auf dem Balkan erhitzt. In dieser Veranstaltung werden zunächst die Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert und der blutige Zerfall dieses Vielvölkerstaates in den 1990er Jahren thematisiert. Die ambivalente Entwicklung Sloweniens, Kroatiens, Serbiens, Montenegros, Bosnien-Herzegowinas, Mazedoniens und des Kosovos in den 1990er Jahren und im 21. Jahrhundert wird ausführlich behandelt.

Literatur
  • Marie-Janine Calic, Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert, München 2010.
  • ders., Südosteuropa. Geschichte einer Region, München 2016.
  • Holm Sundhausen, Experiment Jugoslawien. Von der Staatsgründung bis zum Staatszerfall, Mannheim 1993.
  • ders., Geschichte Serbiens: 19 – 21. Jahrhundert, Wien 2007.
  • Katrin Boeckh, Serbien und Montenegro. Geschichte und Gegenwart, Regensburg 2009.
  • Ludwig Steindorff, Kroatien: Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Regensburg 2020.
  • Bernhard Chiari/Agilolf Keßerling (Hg.), Wegweiser zur Geschichte Kosovo, Paderborn 2008.
  • Joachim Hösler, Slowenien: Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Regensburg 2006.
Bemerkung

Die Übung findet online via Microsoft Teams statt.

 

Bitte ab dem 30.10. auf Folgenden Link klicken, um an der Übung teilzunehmen:

https://teams.microsoft.com/l/team/19%3a7ab1eefc997f48b6a876311706a4c5d5%40thread.tacv2/conversations?groupId=d4e62d29-8988-4836-929e-020777b76600&tenantId=67610027-1ac3-49b6-8641-ccd83ce1b01f


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Die Veranstaltung wurde 28 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden: