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Tugendethik in Antike und Gegenwart (auch: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten) - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 126459 Kurztext
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Turnus Veranstaltungsanmeldung Keine Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
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Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mi. 12:00 bis 14:00 woch          
Gruppe :
 
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Harney, Jonas , M. A.
Zuordnung zu Einrichtungen
Philosophie
Inhalt
Kommentar

Die Tugendethik wird, neben deontologischen und konsequentialistischen Theorien, als eine der drei großen Theorienfamilien in der normativen Ethik angesehen. Im Gegensatz zu den anderen legt die Tugendethik den Fokus nicht auf die moralische Bewertung von Handlungen, sondern auf die Bewertung des moralischen Charakters und der Tugendhaftigkeit des Akteurs. Die Begründung dafür, dass es beispielsweise richtig ist, einer bedürftigen Person zu helfen, liegt dann nicht darin, dass diese Handlung einer bestimmten Pflicht entspräche oder die besten Konsequenzen hervorbringe, sondern dass das Helfen dieser Person die Tugendhaftigkeit des Akteurs verkörpert.

Die Ursprünge der Tugendethik reichen bis in die Antike zurück und damit wesentlich weiter als die der anderen beiden Theoriefamilien. In der westlichen Welt gilt (neben Platon) insbesondere Aristoteles als Begründer der Tugendethik. Seit der Zeit der Aufklärung trat die Tugendethik jedoch zunehmend in den Hintergrund. Erst in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts erlangte sie auch in der zeitgenössischen Philosophie wieder eine bedeutende Rolle.

Im Seminar werden wir die Eigenheiten und Besonderheiten der Tugendethik kennen lernen. Wir werden zum einen Auszüge aus Aristoteles Klassiker, der Nikomachischen Ethik, lesen; zum anderen beschäftigen wir uns mit zeitgenössische Autor*innen und ihren Interpretationen der Tugendethik, insbesondere Elizabeth Anscome, Rosalind Hursthouse und Micheal Slote.

Das Seminar ist als Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten gestaltet. Die inhaltlichen Teile sind jeweils mit Elementen zum Erwerb methodischer Kompetenzen gekoppelt. Dabei geht es insbesondere um die methodisch angeleitete Aneigung von Texten, das Rekonstruieren und Kritisieren von Argumenten, sowie Übungen dazu eigene Thesen, Einwände und Texte zu entwickeln.

Die zeitgenössischen Texte sind ausschließlich in englischer Sprache vorhanden. Die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Texte wird deshalb vorausgesetzt.

Hinweis zur Seminargestaltung: Das Seminar ist als blended learning Seminar gestaltet. Es wechseln sich jeweils asynchrone Teile mit synchronen Online-Seminarsitzungen ab. In den Wochen der asynchronen Teile werden die Methoden und Kompetenzen erlernt und dazugehörige Aufgaben bearbeitet. Die Online-Seminarsitzungen dienen der inhaltlichen Diskussion und Reflexion der Texte und werden als Video-Konferenz stattfindenAlle wichtigen Informationen werden über Moodle bekannt gegeben. Auch die erste Sitzung am 4. November wird als Video-Konferenz stattfinden. Der Zugang wird über Moodle bereitgestellt.
Das Seminar wird mit einem Essay abgeschlossen. Die Note des Seminar setzt sich aus den Einzelnoten der seminarbegleitenden Aufgaben und des Essays zusammen.
 

 


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Die Veranstaltung wurde 50 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:
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