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PS Sterben und Tod in der Literatur - [PS Lit. 1500-1800 + n. 1800] (Do 10-12) - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 127108 Kurztext
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 24
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Sprache deutsch
Belegungsfrist Windhund Germanistik - PS NDL + Mediävistik    02.10.2020 17:00:00 - 30.11.2020   
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Do. 10:15 bis 11:45 woch 05.11.2020 bis 04.02.2021           
Gruppe :
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Habermann, Antonia
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion Kommentar LP BP ECTS
LA Gym/Gesamt Dt.Spr.u.Litwi. - 2002
LA beruf.Schule Dt.Spr.u.Litwi. - 2002
Bachelor (HF/NF/EF) Germanistik - 20101
Bachelor (HF/NF/EF) Germanistik - 20101
Kein Abschluss Germanistik-(H) - 20071
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Prüfungsversion Modul
99061 -1 PS z. Lit.&Kult.1500-1800
99062 -1 PS z. Lit.&Kult.nach 1800
98005 -1 PS Neuere dt. Litwi
Zuordnung zu Einrichtungen
Germanistik
Inhalt
Kurzkommentar

Die Durchführung der Veranstaltung erfolgt digital. Über Abläufe und Termine werden die Studierenden vor Beginn der Vorlesungszeit per Rundmail informiert.

Kommentar

Schon seit jeher beschäftigt man sich mit dem Sterben und dem Tod, gehört beides doch unabdingbar zum menschlichen Dasein. Keine Religion, Philosophie, Kunst und keine Wissenschaft, die nicht auch diese Thematik berührt. So wirft sie auch für jeden, der sich mit ihr auseinandersetzt, existentielle Fragen auf, etwa die Frage nach einem „guten” Tod, nach der Vergänglichkeit des Irdischen und einem Leben nach dem Tod.

Auch in die Literatur finden die Phänomene des Sterbens und des Todes immer wieder Einzug. Auf vielfältige Weise beschreibt und bedichtet sie sie und beleuchtet dabei nicht nur unterschiedlichste Perspektiven, sondern auch Themenfelder. Das lyrische Ich sieht sich beispielsweise in einem Gedicht mit der Vergänglichkeit der Welt konfrontiert und durchlebt verschiedene Emotionen; und im Briefroman gipfelt eine unglückliche Liebesbeziehung schließlich im Suizid. In der Novelle werden beispielsweise die Auswirkungen eines bevorstehenden Todes auf die Liebe literarisch dargestellt; oder aber sowohl die Handlungsmotive eines vermeintlichen Tötungsaktes als auch die eines Selbstmordes sowie dessen moralische Reflexion ergründet. Die Autobiographie schildert, wie der Autor „dem Tod von der Schippe springt” wie es so schön im Volksmund heißt.

Das Seminar behandelt nicht nur eine Reihe solcher einschlägigen Texte von kanonisierten Autoren wie z.B. Andreas Gryphius, Johann Wolfgang von Goethe, Arthur Schnitzler, Thomas Mann und Thomas Bernhard, sondern auch verschiedenste Gattungen vom Sonett über die Novelle bis hin zum Roman in einer zeitlichen Bandbreite vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

 

Folgende Texte sind vor Vorlesungsbeginn anzuschaffen: 

Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werthers (Reclam)

Arthur Schnitzler: Sterben (Reclam)

Thomas Mann: Die Buddenbrooks (Fischer)

Thomas Bernhard: Der Atem (dtv Verlagsgesellschaft)

Weitere Texte und Materialien werden in Moodle bereitgestellt.

Voraussetzungen

Die verbindlich geltenden Zulassungsvoraussetzungen entnehmen Sie eigenverantwortlich den Modulhandbüchern und Studienordnungen Ihres jeweiligen Studienganges.

Leistungsnachweis

Die zu erbringende Prüfungsleistungen sind den Regelungen der Modulhandbücher und der Studienordnung Ihres jeweiligen Studienganges eigenverantwortlich zu entnehmen.

 

 


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2020/21 , Aktuelles Semester: SoSe 2021