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Künstliche Schöpfung, Künstliche Intelligenz — Künstliche Kreativität? - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 138766 Kurztext
Semester WiSe 2022/23 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 20 Max. Teilnehmer/-innen 20
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mo. 14:00 bis 16:00 woch 24.10.2022 bis 06.02.2023  Gebäude B3 2 - Seminarraum 1.07         20
Gruppe :
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Nesselhauf, Jonas , Dr. phil. (federführend)
Schmitt, Jonas (begleitend)
Zuordnung zu Einrichtungen
Kunst- und Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Der Traum vom ›künstlichen Menschen‹ ist wohl so alt wie die Kulturgeschichte selbst: Vom antiken Pygmalion-Mythos über mittelalterliche Figuren des »Golem« und »Homunkulus« bis hin zur legendären Maschinenfrau Maria in Thea von Harbous und Fritz Langs »Metropolis« (1927) lassen sich die unterschiedlichsten Phantasien in den Literaturen und Künsten finden — immer wieder aber auch tatsächliche (mechanisch-technische) Versuche der ›künstlichen Schöpfung‹.

Nach der Robotik im 20. Jahrhundert sind es nun vor allem Fortschritte im Bereich der KI, mit denen die menschliche Intelligenz (speziell Wissens-, Lern- und Entscheidungsstrukturen) ›künstlich‹ durch Programmierungen und Algorithmen nachgebildet werden. Diese sich abzeichnenden, aber in ihren Konsequenzen auch bereits konkret spürbaren Entwicklungen befördern nicht nur ganz zwangsläufig neue ethische Fragen, sondern bringen auch kritische Reflektionen hervor, sei es durch die Cultural Studies oder das ›Wissen‹ der Künste und Literaturen. Umgekehrt versuchen Algorithmen zumindest anthropozentrische Vorstellungen von Ästhetik nachzuahmen, indem sie unfertige Symphonien ›vollenden‹, Bilder malen oder aus einem Textkorpus heraus Drehbücher und Gedichte schreiben.

Das Seminar nimmt sich diesem Spannungsverhältnis zwischen ›Mensch‹ und ›Maschine‹ an, spürt in medienkulturwissenschaftlicher Perspektive den künstlerischen, literarischen oder filmischen Entwürfen nach und blickt abschließend auf die Potentiale und Limitierungen einer ›künstlichen‹ Kreativität.

Bemerkung

Dieser Kurs kann in das Zertifikat "Mensch.Gesellschaft.KI.Digitalität" eingebracht werden, das ab dem Sommersemester 2023 belegt werden kann. Sollten Sie an dieser Option interessiert sein, tragen Sie einfach das Zertifikat auf dem Deckblatt ein und der Kurs wird nachträglich anerkannt. Weitere Infos zum Zertifikat finden Sie unter: https://www.uni-saarland.de/studieren/optionalbereich/zertifikate/mensch-gesellschaft-ki.html


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2022/23 , Aktuelles Semester: WiSe 2023/24