Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Muster-Hochschule
Startseite    Anmelden    SoSe 2024      Umschalten in deutsche Sprache / Switch to english language      Sitemap

Fred Vargas: Stadtsemiotik im Kriminalroman - Einzelansicht

Zurück
Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 138916 Kurztext
Semester WiSe 2022/23 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 25
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Sprache Deutsch
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mi. 10:15 bis 11:45 woch 26.10.2022 bis 08.02.2023  Gebäude A2 2 - Seminarraum 2.16        
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Oster-Stierle, Patricia , Univ.-Prof. Dr. phil.
Zuordnung zu Einrichtungen
Romanistik
Inhalt
Kommentar

Anmeldung und Kursformat:
Der Kurs findet in Präsenz statt.
Die Anmeldung zum Hauptseminar erfolgt über LSF. Alle auf LSF angemeldeten Studierenden erhalten kurz vor Semesterbeginn eine Einladung zum Kurs auf MS Teams. Bitte überprüfen Sie regelmäßig Ihre Uni-E-Mail-Adresse.

Das Hauptseminar beginnt am 26.10.2022 .

 Fred Vargas: Stadtsemiotik und Stadtpalimpsest im Kriminalroman bei Fred Vargas

Hinter dem Pseudonym Fred Vargas verbirgt sich die Schriftstellerin, Historikerin, Mittelalterarchäologin und Archäozoologin Frédérique Audoin-Rouzeau. Eine große Zahl ihrer Kriminalromane spielen in Paris. Am Beispiel der Romane und Erzählungen L’homme aux cercles bleus, Pars vite et reviens tard und Le Marchand d’éponges soll die Darstellung der Stadt in ihrer Zeichenhaftigkeit verfolgt werden. Denn in ihren Kriminalgeschichten dienen Zeichen wie blauen Kreidekreise auf dem Pflaster, die zunächst nur unbedeutende Gegenstände zu umgeben scheinen, als Eröffnungsklauseln. Ausgehend von Balzacs urbaner Zeichentheorie über die surrealistischen Stadtwahrnehmung bei Aragon und Breton bis zu dem modernen Experiment Delete, dem Projekt „einer Entschriftlichung des öffentlichen Raums“, wird zu untersuchen sein, wie in den Kriminalromanen von Fred Vargas, die in der Tradition des Surrealismus stehen, die Zeichen in der Stadt zum Movens des Geschehens werden. Auch in ihrem Roman Pars vite et reviens tard geht es um Zeichen, die plötzlich an den Türen der Häuser auftauchen und längst vergessene, im Sozialimaginären verborgene Ängste vor der Pest  aufbrechen lassen. Können am Beispiel des Kriminalromans zugleich strukturalistische Narrationstheorien erörtert werden, so wird anhand der filmischen Transpositionen der Romane von Fred Vargas auch die Frage nach der Stadtsemiotik im Film zu stellen sein.

Die theoretischen Texte zur Stadtsemiotik sowie Auszüge aus den Werken Balzacs, Aragons und Bretons werden neben den Texten von Fred Vargas Le marchand d’éponges in Form eines Readers zur Verfügung gestellt.

Literatur

Zur Anschaffung empfohlen:

Fred Vargas: L’homme aux cercles bleus und Pars vite et reviens tard.

Leistungsnachweis

ECTS-Punkte und Leistungsnachweise:

Bitte entnehmen Sie die Informationen zu den Leistungsnachweisen Ihrem jeweiligen Modulhandbuch. 
In Zweifelsfällen können Sie die Dozentin jederzeit gerne ansprechen.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2022/23 , Aktuelles Semester: SoSe 2024