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Horaz, Ars Poetica - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Lektüre Langtext
Veranstaltungsnummer 146081 Kurztext
Semester WiSe 2023/24 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Turnus Keine Übernahme Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits 3
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Di. 10:00 bis 12:00 woch 31.10.2023 bis 06.02.2024        (online-Sitzungen/ Anmeldung auf Moodle)  
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Di. 10:00 bis 12:00 Einzel am 06.02.2024       Abschlussklausur in Raum 2.06, Geb. B3 2  
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Karanasiou, Argyri , Dr. phil.
Zuordnung zu Einrichtungen
Klassische Philologie
Inhalt
Kommentar

Quintus Horatius Flaccus (65 - 8 v. Chr.) verfasste die Ars Poetica (so Quintilian, Institutio Oratoria 8.60), anders bekannt als Epistula ad Pisonem, als eine literaturkritische Abhandlung in Hexametern sowie in der Form eines Briefes, gerichtet an den Senator Lucius Calpurnius Piso und dessen Söhne. Wahrscheinlich ist es sein letztes Werk, eine Diskussion über die Dichtung im lockeren Stil, die für Freunde komponiert ist, welche Poesie und Literatur hochschätzen.

Gegenstand des ersten Teils (1-41) des Werkes ist die Dichtung (poesis) im Allgemeinen; der zweite Teil (42-294) handelt von der Auswahl des Themas, der Gattung, der Form sowie vom Sprachstil und vom Versmaß des Gedichts (poema). Im dritten Teil (295-476) wird die Persönlichkeit des Dichters (poeta) durchleuchtet; hierbei wird das herkömmliche Dilemma untersucht, ob die Dichtkunst auf eine besondere Veranlagung oder auf systematische Übung zurückgehe. Horaz ist von der Notwendigkeit der Mitwirkung beider Aspekte überzeugt. In diesem Sinne nennt er um die 30 Maxime, die sich als überaus wichtig für die Ausübung des dichterischen Talents erweisen; dazu zählen die umfangreiche Lektüre der Vorbilder, die sorgfältige Komposition sowie die Bereitschaft, konstruktive Kritik anzunehmen. Sein credo lautet (333): „Aut prodesse uolunt aut delectare poetae aut simul” („die Dichter wollen entweder nützlich sein bzw. instruieren oder unterhalten oder beides zugleich”).

Literatur

Textstellen

1) V. 1-25, 2) V. 38-59, 3) V. 153-78, 4) V. 251-74, 5) V. 275-94, 6) V. 295-317, 7) V. 318-32, 8) V. 333-53, 9) V. 354-73, 10) V. 374-93, 11) V. 394-415 , 12) V. 416-37, 13) V. 438-56 , 14) V. 457-76, 15) Präsenz-Klausur

 

Text:

1) https://www.thelatinlibrary.com/horace/arspoet.shtml

2) http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.02.0064

 

Deutsche Übersetzung:

Horaz, Ars Poetica/ Die Dichtkunst, Reclam, Ditzingen 2008 (lat/dt)

 

online-deutsche Übersetzung:

https://www.lateinlehrer.net/autoren/horaz/ars-poetica

 

online-englische Übersetzung (& thematische Strukturierung):

https://www.poetryintranslation.com/PITBR/Latin/HoraceArsPoetica.php

 

Sekundärliteratur:

1) Reinhardt, Tobias, The Ars poetica, in: Günther, H.-Chr. (Hrsg.), Brill’s Companion to Horace, Leiden 2012/13 (Institutsbibliothek A BRIL GUEN 42-10)

2) Fuhrmann, Manfred, Die Dichtungstheorie der Antike, Aristoteles, Horaz, Longin, Artemis & Winkler, Düsseldorf/Zürich 2003 (Institutsbibl. FUHRMAN 70-66)

Bemerkung

online via MS-Teams & Moodle


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24 , Aktuelles Semester: SoSe 2024