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Das französische Chanson von 1900 bis heute - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 146333 Kurztext
Semester WiSe 2023/24 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 20 Max. Teilnehmer/-innen 40
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits 5
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Einfaches Belegverfahren Musikwissenschaft    05.09.2023 - 19.10.2023   
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Do. 10:00 bis 12:00 c.t. woch 26.10.2023 bis 08.02.2024  Gebäude D4 1 - Seminarraum 1.41        
Gruppe :
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kreb, Evelyn , M.A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion Kommentar LP BP ECTS
Bachelor (HF/NF/EF) Musikwiss. 3 - 6 20151 05
Bachelor (HF/NF/EF) Musikwiss. 3 - 6 20071 B-MG 05
Bachelor (KB) Musikmanagement 2 - 6 20151 05
Zuordnung zu Einrichtungen
Musikwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Das Chanson wird oft als Spiegel der französischen Gesellschaft beschrieben. Und so, wie das 20. Jahrhundert von einschneidenden gesellschaftlichen Ereignissen und Veränderungen geprägt ist, so durchläuft auch das Chanson in Frankreich zeitgleich eine markante, rasante Entwicklung. Mit der bereits im 19. Jahrhundert ansetzenden Kommerzialisierung durch industrielle Strukturen und im Zuge des technischen Fortschritts bilden sich im Laufe des 20. Jahrhunderts charakteristische Konzertformate, eine spezifisch-nationale Musiklabel-Landschaft sowie eine Verbreitung des Chansons, die nun nicht mehr hauptsächlich oral, sondern in bedeutendem Maße medial erfolgt. Das Chanson ist fortan auch maßgeblich mit seinen Akteur*innen verknüpft, wobei die Arbeitsteilung von Autor*innen, Komponist*innen und Interpret*innen geläufig ist, die Ausführung der drei künstlerischen Anteile in Personalunion aber immer stärker idealisiert wird. Wenn die Festlegung musikalischer Eigenschaften zur Definition eines Stils für das französische Chanson fast unmöglich ist, liegt dies auch an der Offenheit des Chansons, mit der es im Laufe der Jahrzehnte unterschiedlichste stilistische Einflüsse – von Jazz über Rock bis Rap – aufnimmt. Diese Anpassungsfähigkeit wird oft als der Schlüssel zu einer überdauernden Aktualität gesehen, und doch wird heute oft mit historisierenden Tendenzen von einem vergangenen goldenen Zeitalter des französischen Chansons in den 1950er und 1960er Jahren gesprochen, von einem Chanson, das sich besonders durch seinen poetischen Text auszeichnet.

Was die Beschäftigung mit dem französischen Chanson so spannend, aber auch komplex macht, ist die Situierung des Forschungsgegenstandes in der Schnittmenge von unterschiedlichen Disziplinen. So kann man ihn u. a. aus musikwissenschaftlicher, sprachwissenschaftlicher, soziologischer oder medienwissenschaftlicher Sicht betrachten. Wie bei anderen Stilen populärer Musik setzt allerdings auch beim französischen Chanson die Hinwendung von wissenschaftlicher Seite erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts ein. Als wichtige Quellen treten daher neben wissenschaftliche Literatur auch journalistische Inhalte, Radio- und Fernsehsendungen, Magazine und Blogs. Als besonderes Kleinod an der Universität des Saarlandes dient die Musiksammlung des Chansonarchivs Saarbrücken zum Eintauchen in die Geschichte und die Gegenwart dieses facettenreichen französischen Kulturguts … „le temps d’une chanson“.

Voraussetzungen

Zulassungsvoraussetzungen für Studierende B.A. Musikwissenschaft und B.A. Musikmanagement (Modul "Historische Musikwissenschaft 1"):

 

Modulhandbücher 2017, S. 6:

Nachweis über die bestandenen Prüfungen der Teilmodule 1 und 2 des Moduls „Einführung in die Musikwissenschaft” (= "Einführung in die Musikwissenschaft" und "Einführung in die Analyse") und der Teilmodule 1–3 des Moduls „Grundlagen des Komponierens und Hörens” (= "Harmonielehre I", "Gehörbildung I", "Kontrapunkt I").

 

Die Nachweise müssen bei Abgabe der Hausarbeit vorliegen.

Leistungsnachweis

Referat als Studienleistung, Hausarbeit (benotet) als Prüfungsleistung.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24 , Aktuelles Semester: SoSe 2024