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PS Literatursoziologie – eine Einführung - [PS Lit. n. 1800] (Mi 16-18) - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 146520 Kurztext
Semester WiSe 2023/24 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 22
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Windhund Germanistik, PS NDL + Mediävistik    22.09.2023 17:00:00 - 24.11.2023   
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mi. 16:15 bis 17:45 woch 25.10.2023 bis 07.02.2024  Gebäude B3 1 - Seminarraum III (0.12)        
Gruppe :
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Dietrich, Christiane
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion Kommentar LP BP ECTS
Bachelor (HF/NF/EF) Germanistik - 20101
Bachelor (HF/NF/EF) Germanistik - 20101
Kein Abschluss Germanistik-(H) - 20071
Zuordnung zu Einrichtungen
Germanistik
Inhalt
Kommentar

Inwiefern ist ein solitärer Leseabend eine kollektive Praxis? Und warum ist das literarische Schreiben einer einzelnen Person eine gesellschaftlich geprägte Tätigkeit? Wie entsteht („gute“) Literatur und wer ist an diesem Prozess beteiligt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Literatursoziologie. Antworten wollen wir uns im Seminar anhand von theoretischen Texten erarbeiten und mit Blick auf literarische Werke hinterfragen. 

Seit der Herausbildung eines (relativ) autonomen Literaturbetriebs im 19. Jahrhundert haben Literatursoziolog:innen beobachtet und beschrieben, wie Literatur empirisch entsteht (Autorschaft, Netzwerke von Autor:innen und ihre finanzielle Absicherung), unter welchen Bedingungen sie verbreitet wird (Verlagswesen) und welche Lesergruppen sie rezipiert. Aber auch der Zusammenhang von diesem sogenannten Literaturbetrieb und der ästhetischen Form eines Romans oder eines Dramas wurde untersucht.

Ausgehend von den geschichtlichen Anfängen und grundlegenden Problemstellungen der Literatursoziologie befassen wir uns mit den Beschreibungsmodellen von drei Theoretikern intensiver: Georg Simmel, Pierre Bourdieu und Niklas Luhmann. Dieses Wissen gilt es schließlich anzuwenden, wofür die Studierenden gruppenweise ein literarisches Werk auswählen. 

Ziel des Seminars ist, dass sich die Studierenden einen begrifflichen Werkzeugkasten aneignen, mit dem es gelingt literarische Werke in ihrer gesellschaftlichen Bedingtheit zu situieren und zu verstehen. 

Literatur

Christine Magerski und Christa Karpenstein-Eßbach: Literatursoziologie. Grundlagen, Problemstellungen und Theorien, Wiesbaden: Springer, 2019. [in der SULB als eBook zugänglich]   

Bemerkung

Die gemeinsam behandelten Textauszüge werden über Teams bereitgestellt.  

Das Seminar beginnt am 25.10. in Präsenz mit einer inhaltlichen Einführung und der Vorstellung von Seminarplan und Bibliographie. Das Seminar findet im vierzehntägigen Wechsel Online und in Präsenz statt. Organisatorische Details insb. zu den Präsenz- und Online-Terminen werden in der ersten Sitzung besprochen. 

Voraussetzungen

Die verbindlich geltenden Zulassungsvoraussetzungen entnehmen Sie eigenverantwortlich den Modulhandbüchern und Studienordnungen Ihres jeweiligen Studienganges.

Leistungsnachweis

Prüfungsleistung ist eine schriftliche Hausarbeit, ggf. eine mündliche Prüfung nach Maßgabe der Regelungen der Modulhandbücher und der Studienordnung Ihres jeweiligen Studienganges. 

 


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24 , Aktuelles Semester: SoSe 2024