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Geschichte und Theorie der Annales - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 146689 Kurztext
Semester WiSe 2023/24 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 15
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Sprache Deutsch
Belegungsfrist WindhundWarte Sprachwissenschaft    07.07.2023 - 27.10.2023   
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mi. 10:15 bis 11:45 woch 25.10.2023 bis 07.02.2024  Gebäude E1 2 - Seminarraum -1.12         15
Gruppe :
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Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Seemann, Carla , M. A.
Zuordnung zu Einrichtungen
Romanistik
Inhalt
Kommentar

Lucien Febvre, Marc Bloch und Fernand Braudel gelten neben einigen anderen als Vordenker einer neuen Art der Geschichtsschreibung in Frankreich, die 1929 mit der Gründung der Zeitschrift Annales ihren Anfang fand. Diese oft als nouvelle histoire bezeichnete, neue Art der Geschichtsschreibung war auf vielen Ebenen innovativ: Sie prägte eine problemorientierte, analytische Geschichte, nahm menschliches Handeln in all seinen Facetten in den Fokus und öffnete die Geschichtswissenschaft mit ganz neuen Methoden hin zu anderen Disziplinen wie der Geographie, Soziologie und Psychologie.

Im Seminar werden wir erstens gemeinsam einen Überblick über die Werke der Hauptvertreter:innen der Annales-Schule erarbeiten und diese in Ausschnitten gemeinsam lesen und diskutieren. Zweitens nehmen wir die Annales als eine intellektuelle Bewegung des 20. Jahrhunderts in den Blick und kontextualisieren ihre Entstehung und ihre Entwicklungen im Spiegel historischer und politischer Entwicklungen. Von welcher Form der Geschichtsschreibung grenzten sich die Annales-Vertreter:innen ab, wie prägten die zeithistorischen Umstände, vor allem die beiden Weltkriege, ihre Sichtweise auf Geschichte? Und: welchen (politischen) Anspruch stellten sie an ihre Historiographie? 

Vor diesem Hintergrund werden wir abschließend die deutsche und anglophone Rezeption und gegenwärtige Entwicklung der Annales diskutieren. Kann die Zeitschrift angesichts der aktuellen Herausforderungen einer durch die Globalisierung immer vernetzteren Welt « la revue francophone d’histoire la plus diffusée dans le monde » bleiben oder muss sie vielmehr eine „revue « globale »“ [1] (Messling 2020) werden?

[1] Messling, Markus. La difficile fabrique d’une revue « globale ». Annales 75 (3/4): 667-679.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24 , Aktuelles Semester: SoSe 2024