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Muster-Hochschule
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Komponieren im digitalen Zeitalter: AI und Human-Computer Co-Creativity - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 147366 Kurztext
Semester WiSe 2023/24 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 15
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits 5
Sprache Deutsch
Belegungsfrist Einfaches Belegverfahren Musikwissenschaft    05.09.2023 - 19.10.2023   
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mo. 10:00 bis 12:00 woch 30.10.2023 bis 05.02.2024  Gebäude C9 1 - Musikraum 0.01        
Gruppe :
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Klauk, Stephanie, Akad. Oberrätin, PD Dr. phil. (verantwortlich)
Kleinertz, Rainer , Univ.-Prof. Dr. phil. (verantwortlich)
Schmolenzky, Pascal , B.A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion Kommentar LP BP ECTS
ohne Angaben Alle Abschlüsse - 2002
Bachelor (HF/NF/EF) Musikwiss. 3 - 6 20071 B-IM 05
Bachelor (HF/NF/EF) Bildwiss.d.Künste 3 - 6 20101 Interdisziplinäre Musikwissenschaft 05
LA Gym/Gesamtschulen MusikanMusikhochschule-(H) - 20071
Bachelor (KB) Musikmanagement - 20151 05
Bachelor (HF/NF/EF) Musikwiss. - 20151 05
Bachelor (HF/NF/EF) Musikwiss. - 20151 05
Zuordnung zu Einrichtungen
Musikwissenschaft
Inhalt
Kommentar

In den zurückliegenden Jahren wurden auf dem Gebiet der sog. „Künstlichen Intelligenz“ einige Durchbrüche erzielt, die jeweils von großen Wellen der Aufmerksamkeit begleitet waren. AlphaGo oder ChatGPT sind dabei nur zwei in einer mittlerweile langen Liste einschlägiger Beispiele. Längst ist auch das Feld der musikalischen Komposition von dieser Entwicklung betroffen: Computerprogramme, die Werke berühmter Komponisten vervollständigen oder ihren Stil perfekt nachahmen sollen, Systeme, die sich Stimmen bekannter Popgrößen aneignen oder ganze Musikstücke „auf Knopfdruck“ generieren, musizierende Maschinen, die als gleichwertiges Ensemblemitglied operieren. Die verblüffenden Fähigkeiten der Algorithmen scheinen vor nichts Halt zu machen und ohne Vorwarnung in alle Bereiche musikalischen Schaffens vorgedrungen zu sein. Dabei wird die computergestützte algorithmische Komposition bereits seit den 1950er Jahren erforscht und seit den 1980er Jahren vermehrt von Methoden des maschinellen Lernens beeinflusst. Im Laufe der Zeit haben sich hier eine ganze Reihe kompositorischer Ansätze herausgebildet, die von vollautomatischer Komposition bis performativer Mensch-Maschine-Kollaboration viele verschiedene Formen kreativer Prozesse annehmen können. Um diese soll es im Seminar vorrangig gehen. Hierzu werden einige Herangehensweisen zu konkreten Werken beleuchtet, bei denen kompositorische Idee und technologischer Fortschritt in einem vielfältigen Verhältnis zueinander stehen.

Lerninhalte

Die Lehrveranstaltung wird zum größten Teil als eine Art „Flipped-Classroom” konzipiert sein. Das bedeutet im Rahmen dieses Seminars v. a., dass die Studierenden eine wissenschaftliche Hausarbeit prozessbegleitend während der Vorlesungszeit abfassen. Die individuelle Themenfindung muss daher am Anfang des Semesters stehen. In asynchronen Phasen werden entsprechende Quellen gesichtet und der Text Stück für Stück angefertigt. Dabei ist der Einsatz aller zur Verfügung stehenden Hilfsmittel – besonders auch ChatGPT – unter Einhaltung bestimmter Regeln explizit erwünscht. In synchronen Phasen sollen in einem regelmäßigen Turnus sowohl Thema als auch der eigene Fortschritt in Kürze erläutert und insbesondere mit Blick auf die Methodik diskutiert werden. Auch das Erlernen und Kultivieren eines möglichst zielführenden Umgangs mit ChatGPT spielt hierbei eine wichtige Rolle. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen transparent mit ihren Ergebnissen umgehen und sich gegenseitig bei der Formulierung effizienter Prompts unterstützen. Eine regelmäßige Teilnahme und engagierte Mitarbeit werden vorausgesetzt.

 

Ich möchte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu ermutigen, eigene kleine Kompositionsprozesse unter Verwendung zugänglicher, generativer KI-Systeme (z. B. AIVA, MuseNet, Jukebox etc.) anzugehen. Das Seminar soll in diesem Fall einen Raum dafür bieten, die eigenen praktischen Zugänge auf Möglichkeiten und Grenzen für die kreative Arbeit hin zu untersuchen, in einen Kontext zu stellen und im Rahmen der Hausarbeit wissenschaftlich zu verarbeiten. In diesem Zusammenhang ist eine Überschneidung mit der Übung „Songwriting” von Roland Gebhardt möglich.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2023/24 , Aktuelles Semester: SoSe 2024