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PS Literatur und andere Medien - [PS Lit. 1500-1800 + n. 1800] (Mi 12-14) - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 60999 Kurztext
Semester SoSe 2012 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 28
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Sprache deutsch
Belegungsfrist Windhund Online Anmeldung Germanistik    03.04.2012 - 15.06.2012   
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mi. 12:15 bis 13:45 woch 18.04.2012 bis 25.07.2012  Gebäude C5 3 - SEMINARRAUM 2.09 Blank      
Gruppe :
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Blank, Juliane , Dr. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion Kommentar LP BP ECTS
Kein Abschluss Dt.Spr.u.Litwi.-(H) - 2002
LA Gym/Gesamt Dt.Spr.u.Litwi. - 2002
LA beruf.Schule Dt.Spr.u.Litwi. - 2002
Bachelor (HF/NF/EF) Germanistik - 20101
Bachelor (HF/NF/EF) Germanistik - 20101
Bachelor (EHF/NF) Germanistik - 20101
Bachelor (HF/NF/EF) Germanistik-(H) - 20071
Kein Abschluss Germanistik-(H) - 20071
LA Real/Gesamtschulen Deutsch-(H) - 20071
LA Gym/Gesamtschulen Deutsch-(H) - 20071
LA Haupt/Gesamtschulen Deutsch - 20101
LA Real/Gesamtschulen Deutsch - 20101
LA Gym/Gesamtschulen Deutsch - 20101
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Prüfungsversion Modul
99061 -1 PS z. Lit.&Kult.1500-1800
99062 -1 PS z. Lit.&Kult.nach 1800
98005 -1 PS Neuere dt. Litwi
Zuordnung zu Einrichtungen
Germanistik
Inhalt
Kommentar

Literatur entsteht zunehmend im Austausch mit anderen Medien. Dieses Phänomen wird neuerdings in Anlehnung an die Intertextualitätstheorie mit dem Begriff Intermedialität bezeichnet. Aber Literatur ist nicht erst intermedial, seit es den Begriff gibt. Schon immer wurde das Ausprobieren und Überschreiten von medialen Grenzen als interessante Aufgabe angesehen. Es gibt z.B. literarische Texte, die versuchen, Werke der Bildenden Kunst so zu beschreiben, dass sie dem Leser vor Augen stehen. Es gibt Texte, die Montagetechniken verwenden, welche als ‚filmisch‘ bezeichnet wurden. Und es gibt Texte, die Bilder und andere Medienprodukte nicht nur beschreiben, sondern sie als narrative Elemente integrieren.

Die Frage, wie sich Literatur auf andere Medien beziehen kann, soll im Vordergrund des Seminars stehen. Dazu muss zunächst die theoretische Grundlage erarbeitet werden. Im Detail besprochen werden dann literarische Texte des 18.-20. Jahrhunderts, die in unterschiedlicher Weise mit anderen Medien interagieren, z.B.: literarische Auseinandersetzungen mit Bildender Kunst von Georg Christoph Lichtenberg bis Rainer Maria Rilke, Beispiele für visuelle Poesie, Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz (für ‚filmisches‘ Erzählen), W.G. Sebalds Austerlitz (für die Intergration von Fotografien und anderen Bildern), und schließlich E.T.A. Hoffmanns Die Fermate und Ingeborg Bachmanns Malina, die vielfältige Bezüge zur Musik aufweisen.

Die Romane werden in ausgewählten Ausschnitten behandelt. Die Texte werden zu Beginn des Seminars zur Verfügung gestellt.

Literatur

Rajewsky, Irina O.: Intermedialität. Tübingen 2002.

Rajewsky, Irina O.: Das Potential der Grenze. Überlegungen zu aktuellen Fragen der Intermedialitätsforschung. In: Dagmar von Hoff/Bernhard Spies (Hg.): Textprofile intermedial. München 2008, S. 19–47.

Spielmann, Yvonne: Intermedialität und Hybridisierung. In: Roger Lüdeke/Erika Greber (Hg.): Intermedium Literatur. Beiträge zu einer Medientheorie der Literaturwissenschaft. Göttingen 2004, S. 78–102.

Wolf, Werner: Intermedialität: Ein weites Feld und eine Herausforderung für die Literaturwissenschaft. In: Herbert Foltinek/Christoph Leitgeb (Hg.): Literaturwissenschaft. Intermedial - interdisziplinär. Wien 2002, S. 163–192.

Wolf, Werner: Intermedialität und mediale Dominanz. Typologisch, funktionsgeschichtlich und akademisch-institutionell betrachtet. In: Uta Degner/Norbert Christian Wolf (Hg.): Der neue Wettstreit der Künste. Legitimation und Dominanz im Zeitalter der Intermedialität. Bielefeld 2010, S. 241–259.

Voraussetzungen

Die verbindlich geltenden Zulassungsvoraussetzungen entnehmen Sie eigenverantwortlich den Modulhandbüchern und Studienordnungen Ihres jeweiligen Studienganges.

Leistungsnachweis

Die zu erbringende Prüfungsleistungen sind den Regelungen der Modulhandbücher und der Studienordnung Ihres jeweiligen Studienganges eigenverantwortlich zu entnehmen.

 

 


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2012 , Aktuelles Semester: WiSe 2017/18