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Europabilder – Reiseberichte aus Lateinamerika - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung / Kurs Langtext
Veranstaltungsnummer 90784 Kurztext
Semester WiSe 2015/16 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen 10 Max. Teilnehmer/-innen 20
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mi. 18:00 bis 20:00 Einzel am 03.02.2016 Gebäude C5 2 - Seminarraum 0.28        
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-. 10:00 bis 18:00 Block 18.02.2016 bis 20.02.2016  Gebäude C5 2 - Seminarraum 0.28     Vorbesprechung am 3. Februar 2016 (18-20 Uhr).   15
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Barboza, Amalia , Jun.-Prof. Dr. (verantwortlich)
Zuordnung zu Einrichtungen
Kunst- und Kulturwissenschaft
Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Europa wurde im 19. Jahrhundert zum bevorzugten Ziel der Eliten aus den ehemaligen Kolonialgebieten. Dies geschah auch in den neu gegründeten lateinamerikanischen Nationen, die nach den Unabhängigkeitskriegen sich mit der Aufgabe konfrontiert sahen, Bilder der Nation zu entwerfen und diese fest in der Gesellschaft zu verankern. Oft wurden die Intellektuellen und Künstler dieser jungen Nationen mit dieser Aufgabe beauftragt. Auf der einen Seite entstanden einige dieser Bilder aus der eigenen Realität, auf der anderen Seite stellten immer noch die ehemaligen Kolonialmächte Vorbilder zur Verfügung, die es nicht bloß zu kopieren galt, sondern, die Anlass dazu gaben, neue Wege einer kollektiven Identitätskonstruktion anzustreben.

Somit bedeutete die Europareise für viele dieser Künstler und Intellektuellen eine Bildungsreise: Eine Reise zu Ursprungsbildern der eigenen Ahnengeschichte und gleichzeitig eine Reise auf der Suche nach Leitlinien für den Aufbau eigener Modelle.

Auch im 20. Jahrhundert gehörte die Bildungsreise nach Europa zum festen Bestandteil der Elite Lateinamerikas, obwohl sich auch schon andere Reisemotive zu erkennen geben (David Viñas).

In dem Seminar werden wir uns mit der Bedeutung der Europareise für KünstlerInnen aus Lateinamerika beschäftigen. Zu fragen wird unter anderem sein: Welche Bilder von Europa können sich herauskristallisieren? Wäre es möglich an einer Typologie der Reisenden (David Viñas) zu arbeiten? Lassen sich Generations-, Klassen- und Genderunterschiede feststellen?

Im ersten Teil des Seminars werden wir uns mit Fallbeispielen aus verschiedenen lateinamerikanischen Ländern beschäftigen. Der zweite Teil des Seminars ist gekoppelt an die Arbeitstagung: Die Europareise –https://elviajeaeuropa.wordpress.com/jornadas-febrero-2016/

Das Seminar findet im Kooperation mit Dr. Marta Muñoz-Aunión
(Institut für Romanische Sprachen und Literaturen, Goethe-Universität Frankfurt am Main) statt. Es wird als Blockveranstaltung am Ende des Semesters angeboten. Termine: Vorbesprechung am 3. Februar 2016 (18-20 Uhr). Block: 18. 19. und 20. Februar 2016 (10-18 Uhr).

 

Bemerkung

Termine:

Vorbesprechung am 3. Februar 2016 (18-20 Uhr). Block: 18. 19. und 20. Februar 2016 (10-18 Uhr).


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2015/16 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21