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Wissensräume. Die Macht der Räume und die Möglichkeit ihrer Aneignung - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung / Exkursion Langtext
Veranstaltungsnummer 94931 Kurztext
Semester SoSe 2016 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen 15 Max. Teilnehmer/-innen
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Fr. 16:00 bis 18:00 Einzel am 10.06.2016 Gebäude B3 1 - SEMINARRAUM 1.30        
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Fr. 16:00 bis 17:00 Einzel am 24.06.2016          
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Sa. 12:00 bis 18:00 Einzel am 09.07.2016 Gebäude C5 2 - SEMINARRAUM 5.35, ÜI (535)     Workshop von 12 bis 16 Uhr in Geb. B3 1, Hörsaal III  
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Barboza, Amalia , Jun.-Prof. Dr. (verantwortlich)
Zuordnung zu Einrichtungen
Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Wissensräume: Die Macht der Räume und die Möglichkeit ihrer Aneignung

Die gebaute Welt konfrontiert uns mit einer Realität, die auf den ersten Blick „unbeweglich“ erscheint. Eine Wand versperrt uns den Weg, wenn keine Tür oder Öffnung vorhanden ist. Eine Treppe zwingt uns nach unten oder nach oben zu laufen. Und nicht nur die Materialität der Architektur, sondern auch der symbolische Gehalt der Gebäude scheinen eine Macht der Subjekterzeugung auszuüben, welcher man sich schwer entziehen kann.

Trotzdem uns die gebaute Welt auf verschiedene Weise ihre Prinzipien aufzwingt, und als eine Art Agent fungiert, lässt sich zeigen, dass es, bei der Nutzung oder bei der Wahrnehmung dieser Räume Möglichkeiten der Aneignung gibt, die diese „Macht“ der Räume wieder relativiert.

In der Übung werden wir uns exemplarisch mit den Räumen des Campus der Universität des Saarlandes beschäftigen. Es soll einerseits untersucht werden, wie diese gebaute Welt eine Macht ausübt, die uns eine vorgeschriebene Nutzung und einen bestimmten symbolischen Gehalt aufzwingt und, andererseits, in wie weit sich Wege der Aneignung und der Imagination von anderen „möglichen Räumen“ erkennen lassen. 

Die Übung besteht aus zwei Teilen: Während der erste Teil sich auf eine Auseinandersetzung mit dem Campus der Universität des Saarlandes konzentriert, gilt der zweiten Teil einem Vergleich mit der Frankfurter Universität (Campus Westend und Campus Bockenheim). Vorgesehen sind eine Exkursion nach Frankfurt am Main und die Kooperation mit der Frankfurter Studiengruppe „Architektonischer Affekt und gebaute Imagination“: http://fzhg.org/studiengruppen/studiengruppen-ff7/architektonischer-affekt-und-gebaute-imagination/

Termine

10. Juni: Einführung (16-18h), Ort: Universität des Saarlandes

9. Juli: Analyse/ Vorbereitug (12-16h), Ort: Universität des Saarlandes:  in Geb. B3 1, Hörsaal III

22. Juli: Analyse (10-18h), Ort: Goethe-Universität Frankfurt: Campus Bockenheim

23. Juli: Analyse (10-18h), Ort: Goethe-Universität Frankfurt: Campus Westend

 

Literatur

Literatur

Zu Methoden und Theorien

•    Gaston Bachelard, Poetik des Raumes (Figuren des Wissens/Bibliothek) Frankfurt/M.: Fischer 1957.

•    Michel de Certeau, Praktiken im Raum, in: Kunst des Handelns, Berlin: Merve, 1988. S. 177-238.

•    Michel Foucault, Andere Räume, in: Martin Wentz (Hg.), Stadt-Räume, Frankfurt/New York: Campus, 1991.

Zu Hochschulbauten:

•     Walter Rüegg, Geschichte der Universität in Europa, München 1996.

•    Martin Wilhelm u.a., Der Campus. Zur Zukunft deutscher Hochschulräume im internationalen Vergleich, Zentrum für internationale Technikforschung TU Darmstadt, 2004, S.  4-68.


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2016 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21