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Bewegte Heimat - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar / Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 99025 Kurztext
Semester WiSe 2016/17 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen 25 Max. Teilnehmer/-innen
Turnus Veranstaltungsanmeldung Veranstaltungsbelegung im LSF
Credits
Sprache deutsch
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Turnus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Di. 16:00 bis 18:00 c.t. woch 25.10.2016 bis 14.02.2017  Gebäude C5 2 - Seminarraum 0.28         25
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Fr. 14:00 bis 16:00 Einzel am 28.10.2016 Gebäude C5 2 - SEMINARRAUM U2        
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Barboza, Amalia , Jun.-Prof. Dr. (verantwortlich)
Zuordnung zu Einrichtungen
Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften
Inhalt
Kommentar

„Bewegte Heimat“ in der Migration

Die Psychoanalytiker Leo und Rebeca Grinberg beschreiben in ihrem Buch über „Psychoanalyse der Migration und des Exils“, dass viele MigrantInnen in der ersten Phase des Ankommens an einem neuen Ort sich nur mit einem beweglichen Hausrat einrichten. Eine Einrichtung, die das schnelle Weiterwandern ermöglicht.

In dem Seminar werden wir uns mit dem Phänomen einer „bewegten Heimat“ in drei verschiedenen Varianten beschäftigen: Inwieweit gibt es in der Migration nomadische Elemente und Einrichtungen (Topographien des Provisorischen)? Und inwieweit besteht die Möglichkeit, bestimmte Dinge und Räume aus der verlassenen Heimat mitzunehmen oder sich schicken zu lassen (Topographien der verlassenen Heimat)? Oder lässt sich Heimat als ein Ort begreifen, der immer in Bewegung ist und an dem alle Menschen versuchen, anzukommen: ein Nicht-Ort, der, wie Ernst Bloch schreibt, in der Kindheit verortet zu sein scheint, aber an dem eigentlich niemand war (Topographien des Möglichen). Ziel des Seminars ist es, sich mit diesen drei Heimat-Topographien zu beschäftigen: Topographien des Provisorischen, Topographien der verlassenen Heimat und Topographien des Möglichen.

Das Seminar kann sowohl im Teilmodul „kulturwissenschaftliche Methodik“ als auch im Modul „Kulturtheorie“ belegt werden. Wird die Veranstaltung im Teilmodul "Kulturtheorie" eingebracht, ist die Prüfungsleistung ein Literaturbericht oder eine Rezension.

Im ersten Teil des Seminars werden wir uns mit Theorien einer „bewegten Heimat“ beschäftigen. Im zweiten Teil geht es darum, empirisch verschiede „bewegte Heimaten“ in der Stadt Saarbrücken zu erforschen. Obwohl die Studierenden je nach Modul einen Part übernehmen sollen, ist es das Ziel des Seminars, dass alle Studierenden lernen, diese beiden Bereiche, Theorie und Empirie, zu verbinden.

Mehr Informationen in: https://kulturwissenschaften.wordpress.com/2016-2017-ws-bewegte-heimat/


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2016/17 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21